Hüttenrode (TT)



Obwohl das Vorbild der Anlage das Bahnbetriebswerk der Tegernsee Bahn ist, zeigt das Thema der hier vorgestellten TT-Anlage den Harz, genauer beschrieben die Rübeländer Region. Felsen und steilere Hänge der Anlage symbolisieren das Harzvorland bzw. die ersten Boten des mitteldeutschen Gebirges. Im linken Bereich wechselt die hügelige Landschaft in eine typische Mittelgebirgsszenerie mit einer im Hintergrund abzweigenden Nebenstrecke. Der Kalksteintransport auf dieser Strecke spielt neben dem durch-gehenden Zugbetrieb eine bedeutende Rolle.

Betriebsmittelpunkt: Bahnhof Hüttenrode

Im Durchgangsbahnhof  Bf. Hüttenrode sind drei Durchgangsgleise, zwei werden in der Regel durch Personenzüge im Durchgangs- und Vorort-verkehr benutzt. Das dritte Durchgangsgleis ohne Bahnsteig ist für Güterzüge vorgesehen. Die von dort ausgehende Rangierabteilung bedient das Kalkwerk.



Zwei Anschlussgleise, ein Ausziehgleis und die Ladestraße mit einem großen Güterschuppen erlauben einen abwechslungsreichen Rangierbetrieb in Hüttenrode. Zur Bespannung werden ausschließlich Dampflokomotiven eingesetzt. Sie stammen weitestgehend aus dem Sortiment von Tillig, Jatt und Beckmann. Umbaumodelle runden den vorbildgerechten Fahrzeugeinsatz ab.



Das Bahnbetriebswerk

Lokbehandlungsanlagen mit dem Lokschuppen in Überlänge sowie eine Wagenwerkstatt ermöglichen es, einen vorbildgerechten Lokwechsel vorzuführen. Der große zweigleisige Lokschuppen entstand aus zwei Auhagen Bausätzen.



Landschaftsgestaltung

Sie erfolgte mit Naturmaterialien und Geländebauprodukten von Heki, Noch, Woodland und anderen bekannten Zubehörherstellern.



Gebäude / Gleisbau

Alle Gebäudemodelle entstanden im Eigenbau, mittels der Technologie Kitbashing oder aus Kunststoffplatten von Auhagen und eigenen Ergänzungsteilen. Die Schwellenroste der Gleise stammen von Krüger und weisen eine Schienenprofilhöhe von 1,8 mm auf.

Bedienkonzept

Als Ausstellungsanlage konzipiert entspricht das Bedienungssystem dieser Aufgabe.
Die Fahrsteuerung der Lokomotiven erfolgt digital über Handfahrregler.
Die Weichen, ausgestattet mit FULGUREX – Antrieben, werden  wie die Formsignale analog angesteuert. Vorbildgerecht drehen sich die Weichenlaternen beim Umstellen der Weichen und zeigen nach Beendigung des Umstellvorganges die richtige Stellung der Weichen an.
Zur Anlagensteuerung werden bei vollem Ausstellungsbetrieb vier Personen benötigt.

Weitere Besonderheiten

  • Digitale Fahrsteuerung der Firma Lenz
  • Indirekte Anlagenbeleuchtung
  • Handgemalte Kulisse